Kansas live in den 70ern: Steve Walsh als Bühnentier
Auf der Bühne war Steve Walsh kaum zu bändigen. Das Live-Album Two for the Show hält diese Energie für immer fest.
16. September 2025 · Steve-Walsh.de Redaktion
Was macht den typischen Klang von Steve Walsh aus? Ein Blick auf seine Tasteninstrumente und ihre Rolle im Kansas-Sound.
Der unverkennbare Klang von Kansas verdankt sich nicht zuletzt der Hammond-Orgel von Steve Walsh. Ihr warmer, kräftiger Ton legt sich unter die Gitarren und die Violine und gibt vielen Stücken ihren symphonischen Charakter.
Neben der Orgel setzte Walsh Klavier für ruhigere Passagen und Synthesizer für flächige Klänge und Soli ein. Diese Bandbreite erlaubte es ihm, zwischen kraftvollem Rock und feinen Zwischentönen zu wechseln, oft innerhalb eines einzigen Songs.
Das Besondere: Walsh sang und spielte gleichzeitig. Diese Doppelrolle prägte nicht nur den Studio-Sound, sondern auch seine wilde Bühnenshow, bei der er ständig zwischen Mikrofon und Keyboard wechselte.
Wer den Kansas-Sound nachempfinden möchte, kommt an der Orgel nicht vorbei. Die klassischen Alben wie Leftoverture und Monolith sind die beste Hörschule für diesen Stil.


Auf der Bühne war Steve Walsh kaum zu bändigen. Das Live-Album Two for the Show hält diese Energie für immer fest.
Klassik, Jazz, Blues und britischer Prog: Aus diesen Quellen speist sich der Stil von Steve Walsh. Eine Spurensuche.
Mit dem vierten Album gelang Kansas 1976 der große Sprung. Warum Leftoverture bis heute als Meilenstein gilt.